• Vom russischen Altai zum Baikalsee
    7. Oktober 2018
    11:30 - 13:00

Referent

  • Rudi Kleinhenz
    Rudi Kleinhenz ist seit vielen Jahren als Globetrotter unterwegs und langjähriges Mitglied des dzg.

Nach der Ausreise aus Kasachstan besuchten die Bad Kissinger Globetrotter Gabi Goll und Rudi Kleinhenz in Barnaul den russischen General Sascha Suckow, diesen hatte Rudi im Jahre 2000 auf seiner ersten großen Russlandtour kennengelernt. Nach diesem feuchtfröhlichen Wiedersehen öffnete der General den beiden die Grenze in die Mongolei.

Dort angekommen ändert sich das Landschaftsbild komplett. Eine baumlose Hochgebirgswüste empfängt die Reisenden. Die Teerstraße geht in eine unbefestigte Piste über. Eine Flussdurchquerung war eine wirkliche Herausforderung, denn die Motorhaube des Landcruiser verschwand komplett unter Wasser.

Die nächste Katastrophe folgte am Uvs Nuur, dem größten See der Mongolei, als der Landcruiser langsam im Ufersumpf versank. Ein Tag dauerte die Bergung mit Hilfe eines LKWs, dann war man eine Erfahrung schlauer. Die Nacht verbrachten die beiden dann bei ihren mongolischen Rettern.

In Ulan Bator besuchten sie einen Kindergarten und ein Straßenkinderauffanglager. Beide Projekte hatten sie mit gesammelten Spendengeldern aufgebaut.

Weiter ging die Reise in die russische Republik Burjatien und zum Baikalsee, dem heiligen Meer Sibiriens. Dieses größte Trinkwasserreservoir der Welt ist ein See der Superlative. 680 km lang, 80 km breit und 1,68 km tief, das sind 25.000 km³ Wasser, 25.000 Würfel von einem Kilometer Kantenlänge. Ein Sibirisches Sprichwort sagt: „Wer den Baikal einmal gesehen hat, wird immer wieder kommen!“ Das war damals Rudis zweiter Besuch an diesem magischen Ort.

Veranstaltungsort:  

Adresse:
Auf dem Gut, Basthorst, 21493, Germany

Beschreibung:

Raum im Obergeschoss des Kuhstalls auf der Adventure Northside